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Gisela Konir Preis 2014

"Gisela Konir Preis" 2014
"Gisela Konir Preis" 2014 Bild: Müller Sylvia, Sabine, Valentina und Martin, Bernhard Wieland (Landesgeschäftsführer), Andi Kollross (Landesvorsitzender), Jürgen Czernohorszky (Bundesgeschäftsführer)

Konirpreis 2012

Konirpreis 2012
Konirpreis 2012

Für besondere Veranstaltungen vergibt die Kinderfreunde-Landesorganisation verschiedene Auszeichnungen und Preise.
Die Kinderfreunde Gedersdorf erhielten den Gisela Konir-Preis für ihr Projekt "Musik zum Anfassen". Diese Veranstaltung fand mit der Musikschule Paudorf-Gedersdorf und dem Antje Karon Ensemble voriges Jahr in Lerchenfeld statt. Auch heuer soll diese Veranstaltung wieder statt finden. Diesmal voraussichtlich im November und entweder in Theiss oder wieder in Lerchenfeld. Die Musikschule und die Kinderfreunde würden sich über eine rege Besucherzahl sehr freuen.

Gemeindesieger Kinderfreunde Gedersdorf

Land NÖ sucht den Lieblingsverein
Land NÖ sucht den Lieblingsverein Die Ehrung der 451 Gemeindesieger und der Preisträger in den fünf Themenkategorien Kultur, Soziales, Jugend, Sicherheit und Sport fand am 9. Juli beim Landeshauptstadtfest in St. Pölten statt. Gemeindesieger wurden die Kinderfreunde Gedersdorf

Kinderzeit ist Ferienzeit

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kinderfreundin, lieber Kinderfreund!

Kinderzeit ist Ferienzeit. Seit jeher organisieren die Kinderfreunde leistbare und pädagogisch wertvolle Urlaube für Kinder. Wir freuen uns, hiermit auf die große Ferienaktion 2010 hinweisen zu können. Diese bietet wieder:

- Gemütliche Ferienhäuser mit Vollpension.
- Ein abwechslungsreiches Programm.
- Zahlreiche sportliche Aktivitäten.
- Die Gelegenheit neue Freundinnen und Freunde kennen zu lernen.
- Erholung im Freien und Erlebnisse in intakter Natur.
- Die langjährige Erfahrung einer österreichweit bekannten und anerkannten Familienorganisation in den Bereichen Kinderferien und Kinderanimation.
- Jedes Kind erhält am Kinderfreunde-Ferienturnus ein Buch zum Lesen und Mitnachhausenehmen geschenkt!

Bestellen Sie den neuen Ferienkatalog unter 02742/2255-500 oder kind-und-co@noe.kinderfreunde.at. Wir schicken gerne Exemplare gratis per Post zu.

Selbstverständlich findet sich die gesamte Ferienaktion samt Buchungsmöglichkeit auch hier online.

Für Frühbuchungen gibt es bis 31. März 2010 einen Preisvorteil von 8,- Euro.

Empfehlen Sie unser Angebot auch weiter!

Freundschaft!

Andreas Kollross
Landesvorsitzender

Bernhard Wieland
Landesgeschäftsführer

Die Kinderfreunde Niederösterreich
Landessekretariat
3100 St. Pölten :: Niederösterreichring 1a
Tel: 02742/2255-500 :: Fax: 02742/2255-550
kind-und-co@noe.kinderfreunde.at
www.noe.kinderfreunde.at

LRin Scheele und Kinderfreund-Vorsitzender Kollross präsentieren neue Kampagne - "Unsern Kindern zuliebe. Rauchfrei im Auto."

Pünktlich zu Beginn der Urlaubs- und damit Autoreisezeit präsentiert NÖ Gesundheitslandesrätin Mag. Karin Scheele gemeinsam mit den Kinderfreunden NÖ eine Initiative um auf die Gefahren von Passivrauchbelastung für Kinder aufmerksam zu machen. Motto der Aufkleberkampagne: „Unseren Kindern zuliebe. Rauchfrei im Auto.“ „Besonders Säuglinge, Kleinkinder bedürfen eines wirksamen Schutzes vor den Einflüssen des Passivrauchens, weil Tabakrauch bei ihnen besonders schnell zu massiven Gesundheitsschäden führen kann. Weil giftige Substanzen des Rauchs sich im gesamten Raum ablagern, werden die Kinder sogar dann belastet wenn gerade keine Zigarette geraucht wird“, warnt Scheele. Andreas Kollross, Landesvorsitzender der Kinderfreunde NÖ, betont wie wichtig es ist, besonders im Auto im Beisein von Kindern keinesfalls zu Rauchen: „Unsere gemeinsame Aufkleberkampagne ist ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung, damit auch im stressigen Urlaubsverkehr die Zigarette im Auto unbenutzt bleibt. Bereits eine einzige Zigarette im Auto bedeutet die siebenfache Überschreitung des gültigen Feinstaubbelastungsgrenzwertes!"

Die neuen Aufkleber können jederzeit im Landessekretariat der Kinderfreunde NÖ unter 02742/2255-500, auf www.noe.kinderfreunde.at
oder via E-Mail an
kind-und-co@noe.kinderfreunde.at bestellt werden!

Einladung zum „Festival des politischen Liedes“ unter anderem mit Sigi Maron

Auch heuer findet das mittlerweile traditionelle „Festival des politischen Liedes“ von 26. bis 28. Juni im Europacamp in Weißenbach am Attersee statt. Unter anderem werden bei diesem kleinen aber sehr feinen Festival KünstlerInnen wie die Talco, Sigi Maron oder 44 Leningrad geboten. Alle Infos finden sich beigestellt und auf www.kv-willy.at.

Die Kinderfreunde NÖ sind Unterstützer dieses einzigartigen Festivals und ermöglichen es ihren Mitgliedern durch Bereitstellung von Gratis-Festival-Pässen sowie Gratis-Nächtigungsplätzen (für die Nächtigung in den reservierten Holz-Bungalows) die kostenlose Teilnahme. Anmeldungen einfach unter 02742/2255-500 oder per Mail kind-und-co@noe.kinderfreunde.at bekannt geben. Angebot gültig so lange das Angebot reicht.

Absetzbarkeit

Ich hab was gegen Armut:
Ich hab was gegen Armut: Im Jahre 2007/2008 wurde durch die Kinderfreunde NÖ unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Dr. Erwin Buchinger und LHStv. Heidemaria Onodi die Initiative "Ich hab was gegen Armut" ins Leben gerufen und erfolgreich umgesetzt.

Kollross: Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten muss um soziale Treffsicherheit erweitert werden! Pädagogische Vorgaben sind zu wenig weitgehend!

Prinzipiell immer zu begrüßen sind Maßnahmen, die in die Bildung und Betreuung, schlicht die in Richtung Verbesserung der Lebensrealitäten unserer Kinder, gehen, merkte der Landesvorsitzende der Kinderfreunde NÖ, Andreas Kollross, im Zuge der Debatte um die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten an.

Der derzeit vorliegende Vorschlag ist aber zu wenig weitgehend. Vor allem fehlt es ihm an sozialer Treffsicherheit. Die Schieflage, die wir hier vorfinden, zwischen Eltern, die jeden Euro mehrmals umdrehen müssen, und jenen Eltern mit höherem Einkommen muss schleunigst in Ordnung gebracht werden, so Kollross weiter.

Kinder aus ärmeren Haushalten, von denen es in unserer Gesellschaft leider immer mehr gibt, haben von diesem Vorschlag genau nichts. Wo nichts ist, kann auch nichts abgesetzt werden, so Kollross. Gerade diese Kinder bräuchten vor allem auch in den Sommermonaten zum Beispiel Ferienaufenthalte, die sich aber ihre Eltern nicht leisten können, genau so wenig, wie sie es sich leisten können, selbst mit ihren Kindern Urlaub zu machen.

Dass es sich hierbei um kein Randthema handelt, beweisen leider sehr eindrucksvoll die Zahlen des Armuts- und Reichtumsbericht. 62.000 Kinder aus Niederösterreich sind demnach entweder direkt von Armut betroffen oder leben gerade noch an der Grenze zur Armut. In diesem Zusammenhang verweist der Kinderfreunde-Vorsitzende auf die aktuelle Initiative der Kinderfreunde NÖ unter dem Motto „Ferien von der Krise“, bei der Kinder aus sozial schwachen Familien gratis von den Kinderfreunden auf Erholungsurlaub eingeladen werden. Mehr dazu auf www.ichhabwasgegenarmut.at.

Der Vorschlag ist aber auch aus anderen Gründen abzulehnen. Geradezu absurd ist der Plan, nach einem achtstündigen Kurs von pädagogisch geschultem Personal zu sprechen. Hier zeigt sich einmal mehr, dass der Stellenwert professioneller pädagogischer Arbeit in Österreich noch immer sehr gering ist.

„Es hat den Anschein, dass es hier im Wesentlichen darum geht, Haushaltshilfen und Kindermädchen von der Allgemeinheit bezahlen zu lassen. Um pädagogische Betreuung und Bildung kann es bei dieser Regelung sicher nicht gehen."

Anstelle komplizierter Absetzbarkeitsregelungen fordern die Kinderfreunde die kostenloses Kinderbetreuung vom ersten Lebensjahr an. Als erster Schritt sollte dabei der Gratiskindergarten auch am Nachmittag in Niederösterreich auf der Tagesordnung stehen. Diese Maßnahme kommt allen Familien und Kindern zu Gute. Egal, wie dick die Brieftasche der Eltern ist.

Die geplante Form der Absetzbarkeit ist unserer Meinung nach auf jeden Fall abzulehnen, weil es jene nicht berücksichtigt, die es ohnehin schwer haben. „Das Mindestes, worum diese Regelung ergänzt gehört, ist eine spürbare Negativsteuer, damit auch jene mit geringem Einkommen, die aufgrund ihrer Einkommenssituation keine Steuern zahlen, ebenfalls in den Genuss der Unterstützung kommen", so Kollross abschließend.

Liebe Kinderfreundin, lieber Kinderfreund!

Ich hab was gegen Armut!
Ich hab was gegen Armut! Angesichts von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit starten die Kinderfreunde NÖ eine Fortsetzung ihrer erfolgreichen Aktion „Ich hab was gegen Armut!“. Motto der Fortsetzungsinitiative: „Ferien von der Krise!“. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen, deren Familien durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit direkt betroffen sind, mittels Verkauf neu aufgelegter Freundschaftsbänder wieder einen Gratis-Ferienaufenthalt zu ermöglichen. Anbei zu eurer Information die Pressemitteilung. Wir würden uns über eure Weiterempfehlung sowie über eure Unterstützung auf www.ichhabwasgegenarmut.at sehr freuen!

„Ferien von der Krise!“

Kinderfreunde NÖ starten neue Hilfsaktion: Ferien von der Krise!

Kollross: Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit heißt leider auch mehr armutsgefährdete Kinder!

In Form von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sind immer mehr Menschen direkt von der Wirtschaftskrise betroffen. Anlass für den Landesvorsitzenden der Kinderfreunde NÖ, Andreas Kollross, eine Fortsetzung der erfolgreichen Kinderfreunde-Aktion „Ich hab was gegen Armut“ ins Leben zu rufen: „Über 62.000 Kinder in Niederösterreich sind schon bisher armutsgefährdet. Die Wirtschaftskrise verschlimmert diese ohnehin angespannte Situation. Ziel der Neuauflage ist es die Öffentlichkeit an das Schicksal der vielen tausenden von Armut betroffenen Kindern zu erinnern und konkret Kindern und Jugendlichen, deren Familien jetzt von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen sind, erneut einen kostenlosen Ferienaufenthalt zu ermöglichen“, stellt Kollross die neue Kinderfreunde-Aktion unter dem Motto: „Ferien von der Krise!“ vor.

„Mit nur zwei Euro kann eines der neu aufgelegten Freundschaftsbänder erworben werden. Der sich ergebende Erlös finanziert pädagogisch bestens betreute Ferienaufenthalte, zu denen wir Kinder aus betroffenen Familien gratis einladen“, erklärt LHStv. Dr. Sepp Leitner, prominenter Schirmherr der Kinderfreunde-Initiative, den unkomplizierten Ablauf der Hilfsaktion. Weiters betont LHStv. Leitner die Notwendigkeit als Land NÖ jetzt rasche zusätzliche Wirtschaftsimpulse zu setzen: „In den meisten Gemeinden liegen nachhaltige Projekte fertig in den Schublade. Eine zusätzliche halbe Mrd. Euro hier in investiert, ermöglicht rasch die Nachfrage und Beschäftigung in NÖ sinnvoll weiter abzusichern!“

„Die so ermöglichten Kinder-Einladungen werden in Absprache mit Vertrauenspersonen in den Regionen ausgesprochen. So ist sicher gestellt, dass die Hilfe auch genau dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird“, erklärt auch LRin Karin Scheele ihre volle Unterstützung für „Ferien von der Krise“. Auch sie rät jetzt rasch in zusätzliche sinnvolle öffentliche Aufträge zu investieren: „Von Kommunen umgesetzte Bauvorhaben sind ein ideales Instrument um die Arbeitsplätzen in regionalen Klein- und Mittelbetrieben zu sichern!“

Im Rahmen der Initiative „Ich hab was gegen Armut“ wurden von den Kinderfreunden NÖ im vergangenen Jahr bereits tausende Freundschaftsbänder in ganz Niederösterreich zu je zwei Euro verkauft. „Damit ist es uns gelungen hunderten Kindern aus sozial schwächeren Haushalten einen Kinderurlaub zu ermöglichen. Ein Erfolg, den wir wiederholen wollen“, so der Kinderfreunde-Landesvorsitzende Kollross abschließend.

Das Band kann direkt auf der Website der Kinderfreunde NÖ www.noe.kinderfreunde.at oder unter www.ichhabwasgegenarmut.at bestellt werden.

Kinderfreunde und LRin Scheele:

Kinderfreunde und LRin Scheele: Kindergarten soll in NÖ auch am Nachmittag gratis sein!

Utl.: LRin Scheele greift Vorschlag der Kinderfreunde auf, wonach durch die Kostenübernahme des Bundes für das verpflichtende Kindergartenjahr Finanzmittel für den Gratis-Nachmittag frei werden!

Müller: Gratis-Kindergarten ist wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Armut!

„Das Vorhandensein einer entsprechenden Kinderbetreuung ist die Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit auch ein entscheidender Faktor zur Bekämpfung der massiven Armutsgefährdung von Familien mit Kindern und von AlleinerzieherInnen. Daher muss als nächster Schritt zum Ausbau und zur Verbesserung der Kinderbetreuung in Niederösterreich auch der Gratis-Kindergarten am Nachmittag umgesetzt werden“, fordert Soziallandesrätin Mag. Karin Scheele.

„67 Prozent der Frauen mit Kleinkindern können nur Teilzeit arbeiten, und laut letzten Erhebungen waren in Niederösterreich 70 Prozent aller geringfügig Beschäftigten Frauen. Diese Einkommen reichen aber natürlich weder für eine eigene Existenzgrundlage noch für eine entsprechende Pensionsvorsorge. Das Risiko der Armutsgefährdung ist daher für diese Familien besonders groß“, macht Mag. Scheele aufmerksam.

„Wenn nun in Kürze das verpflichtende letzte Kindergartenjahr kommt und der Bund im Rahmen der entsprechenden 15a-Vereinbarung die Kosten dafür übernimmt, werden im Land Gelder frei, die zu einer Realisierung des kostenlosen Kindergartens auch am Nachmittag beitragen können“, fordert der Landesvorsitzende der Kinderfreunde NÖ, und Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Bezirk Baden, Andreas Kollross.

Die Finanzierung soll analog zum oberösterreichischen Modell mit Landesmitteln erfolgen. „Allen Eltern die Möglichkeit einer Berufstätigkeit durch die Verbesserung und den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze zu geben, ist nicht zuletzt auch eine wirtschaftliche Frage – denn schließlich kann nur das Geld für Konsum und damit zur Belebung der Wirtschaft ausgegeben werden, das auch verdient wird“, so LRin Karin Scheele, die sich für die rasche Umsetzung der Vorschlags der Kinderfreunde NÖ ausspricht.

Die Kinderfreunde sehen auch einen wichtigen Schritt in der Armutsbekämpfung: „Gerade auch die Fakten des jüngsten Armutsberichts zeigen wie wichtig für die Bekämpfung der Armut flächendeckende kostenlose Kinderbetreuung für Familien, und im speziellen für Frauen, ist. Ich begrüße deshalb nicht nur jeden Ausbau der wichtigen Bildungseinrichtung Kindergarten, sondern sehe darin auch einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Armut“, so der Gedersdorfer Kinderfreunde-Vorsitzende, Mag. Martin Müller.

„Alle Argumente sprechen für den Ausbau der Kinderbetreuung und die Schaffung einer ganztägigen kostenlosen Kinderbetreuung in den NÖ Kindergärten. Wenn es ernst gemeint ist, dass Niederösterreich zur sozialen Modellregion werden soll, dann dürfen wir diesen wichtigen Schritt für die Familien nicht verschlafen“, so LRin Mag. Scheele abschließend.

Die Kinderfreunde NÖ
Niederösterreichring 1a
A-3100 St. Pölten
office@noe.kinderfreunde.at
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Kinderfreunde Niederösterreich starten in den Tagesmütterbereich

Newsletter

Kollross: Geburtenrückgang in Niederösterreich ist Ergebnis einer nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Kinderbetreuung.

Der Landesvorsitzende der Kinderfreunde Niederösterreich, Andreas Kollross, nahm heute zu den von der Statistik Austria veröffentlichten Geburtenzahlen Stellung. Dabei ist ersichtlich, dass Niederösterreich den größten Rückgang in Österreich verzeichnet, und mit 4,4% Geburtenrückgang das Schlusslicht in Österreich darstellt.

Anscheinend, so Kollross, helfen die großflächigen Plakate in denen von einem "Kinderösterreich" gesprochen wird, wenig. Es zeigt sich vielmehr, dass mit dieser Plakatkampagne versucht wird, die Lebensrealitäten der niederösterreichischen Familien schön zu reden.

Diesen Familien helfen jedoch keine großflächigen Plakate in denen sich die Verantwortlichen selbst loben, sondern vielmehr Rahmenbedingungen, die dafür Sorge tragen, dass die Vereinbarkeit von Familie, Kind und Beruf auch der Realität entsprechen.

Gerade die Kleinstkinderbetreuung wird in Niederösterreich "Stiefmütterlich" behandelt. Als Kinderfreunde fordern wir seit vielen Jahren den intensiven und vor allem nach den Bedürfnissen der Eltern, im speziellen der Frauen, ausgerichteten Ausbau der Kleinstkinderbetreuung. Die Nichtbeachtung dieser so wichtigen Familienpolitischen Weichenstellung wird nun mit der "Roten Laterne" im Geburtenranking belohnt, so Kollross.

Einmal mehr erwarten wir uns nun ein wirkliches Maßnahmenbündel in diesem Bereich und nicht länger kosmetische und überfällige Korrekturen wie zum Beispiel die Herabsetzung des Kindergartenalters auf 2,5 Jahre.

Um ein wirkliches "Kinderösterreich" zu sein bedarf es nach unserem Verständnis den flächendeckenden Ausbau der Kleinstkinderbetreuung, den wirklichen Gratiskindergarten in Niederösterreich, was zu bedeuten hat, dass auch am Nachmittag der Kindergarten gratis ist, sowie ein noch stärkeres Engagement im Hortbereich, schloss Kollross.

Kollross erfreut über mehr Sicherheit im Schulbus

Utl.: Forderung der Kinderfreunde NÖ endlich im Nationalrat umgesetzt =

Die von den Kinderfreunden NÖ und den SPÖ Frauen NÖ gestartete Bürgerinitiative für mehr Sicherheit im Schulbus hinsichtlich einer Veränderung der Zählregel hat sich gelohnt, freut sich der Landesvorsitzende der Kinderfreunde NÖ, Andreas Kollross:

Sie wurde am 5. Dezember im Parlament umgesetzt.
Grund dieser Initiative war die seltsame im tagtäglichen Schulbusverkehr praktizierte Zählregel. "Während für Tagesausflüge die sogenannte 1:1 Zählregel gilt, war diese jeden Tag für viele Kinder in Österreich außer Kraft gesetzt. Hier galt die Formel: eine Sitzreihe im Autobus für drei Kinder. Dieser Zustand war untragbar!" erläutert Kollross. "Die Sicherheit unserer Kinder muss oberste Priorität haben. An die 500 verunglückten Kinder in Schulbussen in den letzten 15 Jahren sind leider die erschreckende Realität!" so Kollross.

Tausende Unterschriften besorgter Eltern und BürgerInnen wurden daher im Vorjahr von den Kinderfreunden NÖ an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer übergeben. Der Nationalrat hat in seiner Sitzung vom 5. Dezember 2007 nun endlich diese ominöse 3:2 Zählregel abgeschafft. "Das ist ein großer Erfolg für unsere Kinder und für viele besorgte Eltern", so Kollross. Es zeige sich einmal mehr, dass Bürgerinitiativen durchaus zum Ziel führen können.

Abschließend bedankte sich Kollross bei den vielen UnterstützerInnen der Bürgerinitiative, die letztendlich dazu geführt hat, dass bei Kindern im tagtäglichen Schulbusverkehr nicht länger mit zweierlei Maß gemessen wird.

Kinderfreunde/Schule/PISA
Kollross: Wie lange wird noch auf dem Rücken von Kindern Klientelpolitik betrieben?
Utl.: Gesamtschule dringend notwendig!
Der Landesvorsitzende der Kinderfreunde Niederösterreich, Andreas Kollross, nahm zu den neuen Ergebnissen der PISA-Studie Stellung. Kollross merkte dabei an: "Wie lange wird noch auf dem Rücken von Kindern Klientelpolitik betrieben? Die Erkenntnisse der letzten 15 Jahre im Bereich der Bildungspolitik sind so glasklar, dass es sich meiner Einschätzung nach mittlerweile um eine gesteuerte Unterpriviligierung in unserem Bildungssystem handelt, die bewusst praktiziert wird."

"Anders ist es nicht erklärbar, dass nach wie vor an einem differenzierten Bildungssystem festgehalten wird, das nur in Spurenelementen ein Ausbrechen aus der jeweiligen sozialen Schicht ermöglicht. Untersuchungen, die klar belegen, dass das österreichische Bildungssystem für Kinder aus bildungsfernen Schichten eine "gläserne Decke" ist, gibt es ja mittlerweile zu Hauf. Was es nicht gibt, ist eine dementsprechende Reaktion seitens jener bürgerlicher Parteien, die anscheinend Gefallen daran finden, dass jeder dort bleibt, wo er ist. Als Kinderfreunde fordern wir im Interesse aller Kinder ein Bildungssystem, das nicht Chancen nimmt, sondern Flexibilität und Zukunft gibt."

Abschließend untermauerte Kollross die Forderung nach einer Gesamtschule damit, dass die Wahrscheinlichkeit für Kinder, nach der Hauptschule in eine maturaführende Schulform der Sekundarstufe II einzutreten, sich vor allem nach dem Bildungshintergrund der Eltern richtet. "7 Prozent aller Kinder, deren Eltern "nur" einen Pflichtschulabschluss haben und 12 Prozent aller Kinder, deren Eltern über einen Lehrabschluss verfügen, schaffen den Sprung nach der Hauptschule in eine maturaführende Schulform der Sekundarstufe II."

"Meiner Meinung nach braucht es keinen Beweis mehr, dass der soziale Hintergrund eines Kindes den Bildungsweg entscheidet, und dieser Hintergrund ein vererbbarer Kreislauf ist", so Kollross abschließend.

Ich hab was gegen Armut
Die bei der Landeskonferenz gestartete Initiative "Ich hab was gegen Armut" unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Dr. Erwin Buchinger und LHStv. Heidemaria Onodi läuft überaus positiv. Über 10.000 Freundschaftsbänder sind in den ersten beiden Wochen bereits verkauft worden. Zahlreiche Kinderfreunde-Ortsgruppen beteiligen sich intensiv an der Kampagne. Besonders wollen wir uns bei den Kinderfreunden der Stadt Berndorf im Bezirk Baden bedanken, die in den ersten beiden Wochen bereits 800 Bänder verkauft haben. Auch die ersten Aktionstage in den Bezirken gab es bereits. Mehr dazu finden sie auf der Homepage unter www.ichhabwasgegenarmut.at

Ultraschallgerät gegen Kinder und Jugendliche
Wie einige vielleicht der "Sonntags-Krone" entnehmen konnten, zeigten die NÖ Kinderfreunde die Herstellung und Verbreitung eines Gerätes auf, dass mit hochfrequentierten Ultraschalltönen Kinder und Jugendliche vertreiben kann. Wir fordern ein Verbot dieses Gerätes in Niederösterreich, und erwarten vom NÖ Landtag eine dementsprechende Initiative. „Mosquito Sound System" ist ein in England entwickeltes Gerät, das einen sehr hohen, modulierten Ton um die 16-18 KHz generiert. Dieser Ton bewegt sich im Grenzbereich, der für den erwachsenen Menschen noch hörbaren Frequenzen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren können aber diesen nervigen Ton hören. Personen über 25 Jahre können in der Regel, wegen altersbedingtem Gehörverlust, diesen hohen Ton überhaupt nicht mehr wahrnehmen. Bei einer Lautstärke von 5 dB über dem Hintergrundgeräusch (maximale Lautstärke 85 dB) sollen damit nach Aussagen der Hersteller Jugendliche von bestimmten Orten vertrieben werden, da von denjenigen, die den hohen Pfeifton hören können und ihm mehr als 5 Minuten ausgesetzt sind, dieser rasch als sehr lästig empfunden wird. Der erzielte Effekt ist, dass die meisten Jugendlichen den unmittelbaren Wirkungsbereich des sogenannten „Mosquito" verlassen. Mehr dazu auf www.noe.kinderfreunde.at

CD „Lieder der Freundschaft“
Zum unglaublichen Sonderpreis in der Höhe von € 1,50 (!) pro Stück gibt es nun eine neue CD mit den wichtigsten Liedern der Kinderfreunde und der Falken. Zu bestellen bitte im Bundesbüro.

Infos und Bestellkontakt

Faschingszeit ist Kinderballzeit!
Unser neues Kinderballprogramm ist fertig. Unter dem Titel „Blickzu“ werden wir uns diesmal mit der 100jährigen Geschichte der Kinderfreunde beschäftigen. Bitte denkt daran, dass der Fasching 2008 sehr kurz sein wird. Wer noch einen Kinderball mit Musikern und Animateueren der Landesorganisation veranstalten möchte, sollte rasch einen Termin mit dem Landesbüro vereinbaren. Ansprechperson ist Sabine Schopf (02742/22 55 515). Auch das neue Skriptum und die neue CD ist 12.11.2007 im Landesbüro zu bestellen.

Ferienaktion: Semesterferien 2008: Ski and Fun am Annaberg
Aufgrund des großen Erfolgs des Vorjahres bieten wir auch heuer wieder ein Ski- und Snowboardcamp in den Semesterferien am Annaberg an. Nähere Infos und Anmeldung

Kontakt:
Kinderfreunde Niederösterreich
Niederösterreichring 1A
3100 St. Pölten
Tel.: 027 42 / 22 55 500
Fax.: 027 42 / 22 55 550
www.noe.kinderfreunde.at
noe@kinderfreunde.at

BotschafterIn der Kampagne!

Neuigkeiten auf der Homepage www.ichhabwasgegenarmut.at
Es tut sich was bei unserer Kampagne „Ich hab was gegen Armut!“
Viele Menschen und Gruppen haben sich schon als „BotschafterInnen“ der Kampagne gemeldet und dies mit dem Erwerb des gelben Freundschaftsbandes auch sichtbar gemacht. Auch viele neue Aktionen haben im Zuge der Initiative in den letzten Tagen stattgefunden.
Einen Überblick über die bisher stattgefunden Aktionen und auch die aktuelle SpenderInnenliste findest du auf unserer Homepage www.ichhabwasgegenarmut.at
Schau mal rein und werde auch du BotschafterIn der Kampagne!

Kontakt:
Kinderfreunde Niederösterreich
Niederösterreichring 1A
3100 St. Pölten
Tel.: 027 42 / 22 55 500
Fax.: 027 42 / 22 55 550
www.noe.kinderfreunde.at
noe@kinderfreunde.at

Verbot des Ultraschallgerätes!

Kollross: Aufzeigen der Kinderfreunde führte zum Verbot des Ultraschallgerätes!
Kinderfreunde danken NÖ Landtag für raschen Beschluss
Der Landesvorsitzende der Kinderfreunde Niederösterreich, Andreas Kollross, zeigt sich erfreut über den gestrigen Beschluss des NÖ Landtages zum Verbot des sogenannten "Mosquito Sound System" in Niederösterreich. "Eine Vertreibungswaffe für Kinder und Jugendliche hat in einer zivilisierten Gesellschaft nichts verloren. Ich bin den Abgeordneten sehr dankbar dafür, dass sie in dieser Angelegenheit so rasch gehandelt haben."
Erst vor wenigen Tagen haben die Kinderfreunde in Niederösterreich dieses Thema aufgezeigt. "Einige Tage später gibt es nach einem Resolutionsantrag der SPÖ im NÖ Landtag quer über alle Fraktionen Gleichklang darüber, dass wir keine "Hundepfeife" für Kinder und Jugendliche benötigen. Der nächste Schritt müsse es nun sein, dafür zu sorgen, dass dieses Verbot auch exekutiert werden kann, damit der richtige und wichtige Antrag nicht zum "zahnlosen Tiger" werde. "Es ist eine Schande, dass es Firmen gibt, die mit solchen Methoden Geld verdienen wollen", so Kollross abschließend. Mehr dazu auf www.noe.kinderfreunde.at

Kinderfreunde NÖ Kampagne „Ich hab was gegen Armut!“
Die aktuelle Kampagne der Kinderfreunde Niederösterreich „Ich hab was gegen Armut!“ ist sehr gut angelaufen. Durch den Erwerb unserer Armbänder sind schon viele Menschen zu BotschafterInnen dieser Aktion geworden. Mit dieser Kampagne wollen wir aufzeigen, dass Armut auch in Niederösterreich ein Thema ist. Allein in unseren Bundesland sind 62.000 Kinder armutsgefährdet. Einiges an Neuigkeiten gibt es dazu auf der Kampagnenhomepage. Bericht über Aktivitäten wie eine Vielzahl neuer SpenderInnen aus den letzten Tagen.
Neuigkeiten über unsere Kampagne und die Möglichkeit auch BotschafterIn zu werden gibt’s unter www.ichhabwasgegenarmut.at

Kontakt:
Kinderfreunde Niederösterreich
Niederösterreichring 1A
3100 St. Pölten
Tel.: 027 42 / 22 55 500
Fax.: 027 42 / 22 55 550
www.noe.kinderfreunde.at
noe@kinderfreunde.at

Initiative "Ich hab was gegen Armut"

Kinderfreunde NÖ starteten Initiative
Kinderfreunde NÖ starteten Initiative "Ich hab was gegen Armut"

Andreas Kollross als Vorsitzender bestätigt
Über 250 FunktionärInnen und zahlreiche Ehrengäste wie LHStv. Heidemaria Onodi, die Landesräte Karin Kadenbach und Emil Schabl, EU-Abgeordnete Mag. Karin Scheele, BM a.D. Johanna Dohnal und Sozialminister Erwin Buchinger nahmen gestern an der Landeskonferenz der Kinderfreunde Niederösterreich in Trumau teil.

Bei der Wahl zum neuen Landesvorstand wurde Andreas Kollross mit 100 Prozent in seiner Funktion als Landesvorsitzender der Kinderfreunde eindrucksvoll bestätigt. Kollross, unter dessen Vorsitz innerhalb der vergangenen drei Jahre 21 neue Ortsgruppen der Kinderfreunde in Niederösterreich gegründet wurden, hat sich auch für die Zukunft ehrgeizige Ziele gesetzt: So stand im Zentrum der Konferenz nach dem Referat von Sozialminister Erwin Buchinger der Start der neuen Initiative "Ich hab was gegen Armut". Unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Buchinger und LHStv. Onodi soll im Sommer des Jubiläumsjahres 2008 anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Kinderfreunde" hunderten Kindern aus sozial bedürftigen niederösterreichischen Familien kostenloser Erholungsurlaub ermöglicht werden.
Die erschreckende Zahl des 1. NÖ Armutsberichtes zeige leider klar und deutlich auf, dass Armut auch in unserem Bundesland nicht unbekannt sei, so Kollross. "62.000 Kinder in Niederösterreich sind armutsgefährdet. Genau so viele Menschen wohnen in den beiden Städten Krems und Wr. Neustadt."

Reformbedarf des Kinderbetreuungsgelds

Kuntzl: Eigene Studie der Regierung bestätigt Reformbedarf des Kinderbetreuungsgelds

Utl.: SPÖ fordert Veröffentlichung der gesamten 500.000-Euro-Studie

Wien (SK) "Mit dieser Studie werden unsere Vorschläge zur Reform des Kinderbetreuungsgelds auf Punkt und Beistrich bestätigt", sagte SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl am Montag bei einer Pressekonferenz. Kuntzl zitierte wörtlich aus der dem Familienausschuss vorgelegten Zusammenfassung der Evaluierung des Kinderbetreuungsgelds (KBG) und kommt zu dem Ergebnis: "Was wir in den letzten Jahren über das 'ach so wunderbare' KBG gehört haben, ist ein Fall politischer Selbsthypnose." Tatsächlich habe die Regierung sämtliche selbst gesteckten Ziele mit dem KGB klar verfehlt. "Das KBG schießt uns um Lichtjahre zurück!" *

Kuntzl beklagte, dass die Evaluierung seit Jahren "quasi als Standardausrede" benutzt worden sei, um keine Reparatur des KGB angehen zu müssen - außer den notwendigsten, wie bei den Mehrlingsgeburten. Nun liege der Bericht zwar vor, werde aber nicht veröffentlicht. "Ich fordere die Familienministerin auf, diese Studie, die 500.000 Euro gekostet hat, umgehend der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen", sagte Kuntzl, für die die Erklärung der Nicht-Veröffentlichung auf der Hand liegt: "Das KBG ist eine schwarz-orange Sackgasse."

Konkret könne von einer verbesserten Wahlfreiheit nur für einige wenige Bevölkerungsgruppen gesprochen werden, die eine flexiblere Nutzung der Zuverdienstgrenze gestalten können. Zitat aus der Studie: "Die Erhöhung der Wahlfreiheit ist tendenziell bei jenen Gruppen von BezieherInnen größer, die Freiräume zur Gestaltung der Rahmenbedingungen ihrer Erwerbstätigkeit haben (dies trifft insbesondere auf selbständig Erwerbstätige und Landwirte zu)." Die zum Ziel gesetzte Steigerung der Geburtenrate kann mit dem KBG nicht erreicht werden. Zitat: "Das KBG hat einen äußerst geringen Einfluss auf die Realisierung des Kinderwunsches sowie auf den für die Geburt bewusst gewählten Zeitpunkt." Weiters wird in der Studie "Rechtsunsicherheit" bei den KBG-BezieherInnen konstatiert, zu der die fehlende politische Entscheidung bezüglich der Rückforderungen bei der Überschreitung der Zuverdienstgrenze führt. "Diese Rechtsunsicherheit gehört dringend beseitigt", betonte Kuntzl.

Zwtl.: KBG ist "lupenreines Zurück-an-den-Herd-Instrument"
Für Kuntzl entpuppt sich das KBG als "lupenreines Zurück-an-den-Herd-Instrument". Zitat aus der Studie: "Tendenziell wird durch die verlängerte Bezugsdauer die Familienorientierung stärker gefördert als die Erwerbsorientierung. Dadurch werden die vorherrschenden traditionellen Geschlechterrollen in der Gesellschaft verstärkt."

Die Väterkarenz wird nicht nur nicht gefördert, sondern sogar eingeschränkt. Zitat: "Die Regelung des KBG schafft keine neuen Anreize, um die Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung zu erhöhen. Durch die Schaffung einer Zuverdienstgrenze schränkt das KBG gegenüber der vorherigen Regelung die Väterbeteiligung sogar ein, da die frühere Teilzeitkarenzregelung nicht übernommen wurde." Und weiter: "Der KBG-Bezug der Männer liegt derzeit mit 3,5 Prozent (April 2006) leicht höher als in den Zeiten des Karenzgeldbezugs. Grundsätzlich ist dazu festzuhalten, dass der KBG-Bezug von Männern nicht bedeutet, dass diese Väter sich tatsächlich in Karenz befinden. Die Männer beteiligen sich am finanziellen Bezug des KBG." Für Kuntzl ist klar: "Hier geht es um die Selbständigen und Landwirte, die mit dem KBG eine reine Transferleistung beziehen."

Weiters ist der berufliche Wiedereinstieg nach der Babypause schwerer geworden, er verschiebt sich nach hinten. Zitat: "Nach Abschluss des KBG-Bezugs ist weniger als die Hälfte der Frauen wieder erwerbstätig." Kuntzl: "Das ist eine Bankrotterklärung." Auch besagt die Evaluierung, dass sich durch das KBG für diejenigen die Situation verschlechtert hat, die irrtümlich die KBG-Bezugsdauer mit dem Kündigungsschutz gleichsetzen. Die viel gepriesenen Effekte der Armutsvermeidung sind für Kuntzl daher nur relativ, da nach Beendigung des KBG-Bezugs die Chancen am Arbeitsmarkt um so geringern sind.

Zwtl.: Mehr Wahlfreiheit, Flexibilität und Sicherheit
Die Studie zum KBG besagt dezidiert, dass sich die Situation für jene verschlechtert hat, die Teilzeitkarenz ohne Zuverdienstgrenze in Anspruch nehmen wollen, die hohe Einkünfte haben, die nicht genügend informiert sind über die Komplexität der Regelungen und die ihre Karenz mit dem Geldbezug aufschieben wollen. Kuntzl forderte daher "mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität". So soll, wer kürzer KBG bezieht, monatlich einen höheren Betrag erhalten. Die Zuverdienstgrenze soll fallen, wenn um mindestens zwei Fünftel die Arbeitszeit reduziert wird. Und die Lücke zwischen Bezugsdauer des KBG und Kündigungsschutz soll geschlossen werden. "Das ist ein Missstand, der behoben werden muss, um Frauen nicht überraschend aus dem Job hinauszukatapultieren." (Schluss) up

Kindergarten/ IW-Studie/ Kinderfreunde

Kinderfreunde Niederösterreich fordern verpflichtendes letztes Kindergartenjahr

Utl.: Kollross: IW Studie bestätigt die Wichtigkeit für den weiteren
Bildungsweg

St. Pölten (OTS) - Die gestern veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bestätigt die Forderung der Kinderfreund NÖ nach dem verpflichtenden letzen Kindergartenjahr. Die Studie aus Köln analysierte die Daten der Pisa-Studie von 2003. Dabei fanden die IW-Forscher heraus, dass das familiäre Umfeld maßgeblich über den Schulerfolg der Kinder entscheidet.
"Umgerechnet ein Schuljahr verlieren Schüler allein dadurch, dass sie zu Hause nicht deutsch sprechen", erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft am Mittwoch. Insgesamt leidet die Schulleistung stark unter der Bildungsferne des Elternhauses.
Um die Chancen von Kindern zu verbessern die aus bildungsferneren Schichten kommen, fordert der Vorsitzende der Kinderfreunde Niederösterreich Andreas Kollross im Zuge der aktuellen Kinderfreundekampagne "Jetzt schlägt's 13" ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr für alle Kinder. Die IW Studie bestätigt dabei die Wichtigkeit unserer Forderung für den weiteren Bildungsweg unserer Kinder.
Kollross: "Aufgrund bestehender Sprachdefizite unserer Kinder ist die sofortige Umsetzung dieser Forderung besonders rasch von Nöten. Als Sofortmaßnahme muss daher das beitragfreie und verpflichtende letzte Kindergartenjahr eingeführt werden. Die nächste Bundesregierung ist aufgefordert, dieses so rasch als möglich in die Tat umzusetzen."

Sonntagsarbeit

Kinderfreunde fordern klare Stellungnahme seitens der ÖVP Niederösterreich zum Thema "Freier Sonntag"

Utl.: Kollross: Pröll hat schon einmal Sonntagsarbeit verordnet!
St. Pölten (OTS) - Die Kinderfreunde Niederösterreich nahmen heute zum Thema Sonntagsarbeit Stellung. Landesvorsitzender Andreas Kollross dazu: "Der Sonntag muss für unsere Kinder und Familien frei bleiben. Es ist unerträglich, dass die Profitgier ein weiteres Mal vor dem "Freien Sonntag" nicht Halt machen will. Als größte Kinder -und Familienorganisation des Landes sprechen wir uns ganz klar und ohne wenn und aber gegen weitere Aufweichungen im Hinblick auf die Sonntagsarbeit aus."
"Es wäre nur eine Frage der Zeit, wenn der "Freie Sonntag" bei den Handelsangestellten fällt, bis auch laut über eine generelle Sonntagsarbeit nachgedacht wird. Dieser freie Tag ist aber ein wertvolles Gut für unsere Kinder und Familien sowie ein wertvolles Gut für unser gesellschaftliches Leben. Die unzähligen Vereine unseres Bundeslandes, die auf Ehrenamtlichkeit aufbauen, würden sich schön bei den Gesetzgebern bedanken, wenn durch Sonntagsarbeit viele freiwilligen MitarbeiterInnen plötzlich sich nicht im Vereinsleben wieder finden, sondern am Arbeitsplatz," so Kollross weiter.
An die Adresse der ÖVP Niederösterreich richtet Kollross den Appell:
"Ein bisschen weniger Populismus in Sachen Nikolaus, und ein bisschen mehr Engagement für die Familien und eine klare Aussage zur Sonntagsarbeit würde den Damen und Herren gut tun. Vor allem deshalb, weil wir nicht vergessen sollten, dass der Landeshauptmann von Niederösterreich in Sachen Sonntagsarbeit hier Mittäter ist. Immerhin war er es, der bereits in den 90iger Jahren die Sonntagsarbeit in einem Einkaufszentrum in Niederösterreich nicht verhindert, sondern verordnet hat."

Gesellschaftspolitik / Kinderbetreuung

Kollross: ÖVP Vorschlag zur Kinderbetreuung kratzt bestenfalls an der Oberfläche!

St. Pölten (OTS) - Der Landesvorsitzende der Kinderfreunde Niederösterreich, Andreas Kollross, nahm heute zu den ÖVP Vorschlägen für eine bessere Kinderbetreuung Stellung. "Der Vorschlag der ÖVP kratzt bestenfalls an der Oberfläche. Um eine pädagogisch wertvolle und den Familien unterstützende Kinderbetreuung in Niederösterreich zu gewährleisten, bedarf es allerdings mehr als kosmetischer Veränderungen. Es bedarf einer grundlegenden Reform des Kindergartenwesens in Niederösterreich und einer grundlegenden Veränderung einer aktiven und fortschrittlichen Familienpolitik," so Kollross.
"Die Kinderfreunde haben bereits vor Monaten ihr Modell der Kinderbetreuung vorgestellt, das wirklich auf der einen Seite Abhilfe bei den fehlenden Kindergartenplätzen schafft, und auf der anderen Seite auch auf einem sinnvollen pädagogischen Konzept funktioniert. Wir fordern ein Umdenken im Kindergartenwesen. Kindergärten sind Bildungseinrichtungen und als diese sollen sie so wie alle Bildungseinrichtungen kostenlos sein. Darauf aufbauend fordern die Kinderfreunde in Niederösterreich:
1.)Gratiskindergarten auch am Nachmittag
2.)Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem 2. Lebensjahr
3.)Verpflichtendes letztes Kindergartenjahr
Kollross fordert abschließend seitens der ÖVP: "Beenden sie endlich ihr ideologisches Familienbild, dass eben bestenfalls wie am aktuellen Beispiel ersichtlich, kosmetische Korrekturen zulässt, und beginnen sie mit einer wirklichen und ernsthaften Kinder -und Familienpolitik in Niederösterreich, die auf die Bedürfnisse der Betroffenen aufbaut."
Näher Informationen zum Kindergartenmodell der Kinderfreunde finden sie unter: www.jetztschlaegts13.at